FREIE PLÄTZE: Ab August 2020
Seit Herbst 2019 in Geesthacht

Pädagogisches Konzept

Die Kindertagespflegestelle wird ein Ort sein, an dem Ihr Kind einen großen Teil seines Tages verbringen wird. Dementsprechend ist es wichtig, dass sich das Kind hier sicher und geborgen fühlen kann und eine stabile Beziehung zu uns aufbaut.

Jedes Kind wird bei uns als einzigartig gesehen, geachtet und alle seine Bedürfnisse und Wünsche werden versucht zu verstehen und immer ernst genommen.

Die Grundlage unserer Arbeit in der Kindertagespflege ist es, gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise zu gehen, es anzuleiten und seine Neugier zu wecken. Denn mit jeder neuen Erfahrung, mit jeder erlernten Fähigkeit wachsen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Unsere Kinder sollen erkennen, dass sie durch Handlungen oder Laute Reaktionen hervorrufen und damit verbunde Wünsche äußern können.

"Die Beziehung zu einem Kind ist keine Einbahnstraße. Das Kind soll nicht nur das entgegennehmen, was wir ihm geben wollen. Wir müssen auch bereit sein, das entgegenzunehmen, was unsere Kinder uns geben." - Jesper Juul

Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes zählt zu den wichtigsten Abschnitten während der Zeit der Betreuung. Denn Kinder und Eltern müssen Vertrauen zur mir aufbauen. Jedes Kind reagiert anders auf Veränderung und manche Kinder brauchen mehr Zeit, um sich an die neue Bezugsperson und die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. In der Kindertagespflege wird deshalb auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes bei der Eingewöhnung in die neue Umgebung eingegangen.

Vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Aufnahme- bzw. Kennlerngespräch mit einem oder auch sehr gerne beiden Elternteilen, ohne das Kind, statt. Während des Gespräches erhalten Sie ausführliche Informationen und außerdem eine Elternmappe mit unter anderem  Einwillingserklärungen, einer Mitbringliste, Erklärungen zum Datenschutz und weiteren Papieren.

Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern in der Regel mindestens vier Wochen. Sollte sich ein Kind mit der Eingewöhnung schwerer tun, macht das auch nichts. Denn das Tempo wird allein von Ihrem Kind bestimmt. Schließlich muss es neben mir als neue feste Bezugsperson auch die anderen Kinder und Räumlichkeiten kennenlernen. Diese Phase der Veränderung sollte durchgehend von ausschließlich einem Elternteil begleitet werden und sollte behutsam eingeleitet werden. 

Aus diesem Grund besteht vor Beginn der Eingewöhnung die Möglichkeit, einmal wöchentlich zu einer Schnupperstunde vorbei zu kommen.


Nach einigen Tagen der Eingewöhnung erfolgt meistens eine erste kurze Trennung, um die Reaktion des Kindes zu erleben. Währenddessen bleiben die Mutter oder der Vater aber in der Nähe. So steigert sich das Fernbleiben des Elternteils von Tag zu Tag. Ich beobachte Ihr Kind dabei sehr genau, um bei eventuellen Problemen zielgerichtet reagieren zu können. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn Ihr Kind sich bei uns angekommen fühlt und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben.

Der Beitrag der Eltern in der täglichen Zusammenarbeit

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Mir ist es wichtig, dass ich durch Transparenz und Offenheit elternergänzend arbeite und dadurch, auch auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse als Eltern in der täglichen Arbeit mit Ihren Kindern, so gut wie möglich eingehen kann.

Der enge Kontakt mit den Eltern ist bei meiner Arbeit von großer Bedeutung und wird durch Elternabende, Eltern- und Entwicklungsgespräche, Feste und Feiern oder auch den kurzen, täglichen Tür- und Angelgespärchen gefördert.

Sie als Eltern sind fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertagespflege und geben den notwendigen Raum, für den Austausch über beispielsweise organisatorische Aspekte oder die Entwicklungsfortschritte Ihres Kindes. Ich teile meine Erfahrungen gerne mit Ihnen und stehe bei Fragen rund ums Kind stets zur Verfügung.

Strukturen im Tagesablauf

Unser Tagesablauf ist geprägt von sich täglich wiederholenden Ritualen, die die Kinder für das Gefühl der Sicherheit unbedingt benötigen. Beispiele dafür sind unsere gemeinsamen Mahlzeiten, der Singkreis, das Wickeln oder auch der Mittagsschlaf.

Durch verschiedene pädagogische Angebote aus den verschiedenen Bildungsbereichen wie basteln, Bücher lesen und singen, oder auch das Spielen in unserem Garten, das Freispiel, sowie Ausflüge auf den Spielplatz oder in den Wald biete ich den Kindern spannende Abwechslung in den Zeiten zwischen unseren festen Ritualen.